juralith 300

JURALITH KFM 300 – Pflasterfugenmörtel für mittelschwer belastete Verkehrsflächen

Juralith 300Bei JURALITH KFM 300 handelt es sich um einen Fugenmörtel, der gering wasserdurchlässig ist. Der zweikomponentige Pflasterfugenmörtel auf Basis von Epoxidharz und Gesteinskörnungen eignet sich ideal zur Verfugung von Flächen mit einer mittleren Verkehrsbelastung (Belastungsklasse bis Bk 3,2 nach RStO, Nutzungskategorie bis N3 nach ZTV Wegebau). Dies können zahlreiche verschiedene Flächen aus Kunst- und Natursteinen im Außenbereich sein – von Straßen, Garageneinfahrten und Terrassen bis hin zu Brücken und Parkdecks. Der Mörtel kann sowohl für Alt- als auch für Neupflaster verwendet werden.

Eigenschaften von JURALITH KFM 300

Der Pflasterfugenmörtel JURALITH KFM 300 ist wasserundurchlässig, jedoch bietet er keine Abdichtung. Er ist speziell so entwickelt, dass er einen langfristigen Schutz der Fugen gegen eine mechanische Einwirkung bietet – wie sie beispielsweise durch Kehr- und andere Reinigungsmaschinen gegeben ist. Zudem schützt er vor chemischen Einflüssen wie Benzin oder Tausalz. Damit die Fugen die entsprechenden Verkehrsbelastungen aufnehmen können, muss bereits der Untergrund unterhalb des Pflasters die benötigte Tragfähigkeit besitzen. Ist diese nicht gewährleistet, kann das Pflaster bei entsprechender Belastung in den Untergrund absacken. Dies würde automatisch dazu führen, dass die Fugenflanken abreißen.

Unterbau des gering wasserdurchlässigen Fugenmörtels

Bevor Sie das Pflaster verlegen, sollte der Untergrund sauber und ebenfalls vorgenässt sein, aber ohne dass stehendes Wasser vorhanden ist. Diverse angrenzende Bauteile wie Gullys, Säulen, Mauern etc. müssen durch dauerelastische Fugen von der Pflasterfläche getrennt werden. Bewegungsfugen sind notwendig, damit die Fläche nicht eingespannt wird. Sie sollten Fugen aus dem Unterbau übernehmen, damit die angelegte und verfugte Fläche langlebig bleibt.

Verarbeitung und Anwendung von JURALITH KFM 300

Der gering wasserdurchlässige Pflasterfugenmörtel JURALITH KFM 300 lässt sich sehr einfach anrühren und verarbeiten. Für die Herstellung des Fugenmörtels nehmen Sie den vorgemischten Eimerinhalt und mischen ihn gemeinsam mit dem mitgelieferten Härter in einem Zwangsmischer. Danach geben Sie etwa 2,5 Liter Trinkwasser hinzu und mischen so lange, bis eine schaumige Masse entsteht. Für die leichte Abmessung der Wassermenge können Sie die Härterflasche verwenden, die einen Liter misst. Nachdem Sie die Fugenmasse angemischt haben, verteilen Sie diese über der gut vorgenässten Pflasterfläche. Mit einem Gummiwischer arbeiten Sie diese dann in die Fugen ein. Dabei sollten Sie nur so viel Mörtel verteilen, wie Sie innerhalb von 2–3 Minuten verarbeiten können. Ist eine geringe Wasserdurchlässigkeit gefordert, dann muss der Fugenmörtel nach dem Vermischen mit dem Härter sofort mit der Sandkomponente vermischt sowie mit einem passenden Werkzeug verdichtet werden. Abhängig von der Temperatur sowie der Luftfeuchtigkeit wird in der Regel nach etwa 10–20 Minuten die Restmenge Mörtel, die auf den Steinen verblieben ist, mit einem Besen abgefegt. Ideal eignet sich hierfür ein Besen aus Kokosfasern. Achten Sie darauf, dabei die Fugenoberfläche zu glätten und zu verdichten. Etwa 60 Minuten, nachdem Sie die Steinoberfläche gesäubert haben, können Sie diese mit etwas Wasser reinigen. In der Regel kann die Fläche etwa 24 Stunden nach der Verfugung von Fußgängern benutzt und nach etwa weiteren sieben Tagen voll belastet werden.

Bitte beachten Sie: Bei mittlerer Belastung muss die Fuge zu 2/3 verfüllt sein, im hochbelasteten Bereich ist eine Verfugung über die gesamte Steinhöhe empfehlenswert.

Vorteile von JURALITH KFM 300 auf einen Blick
• für mittelschwer belastete Verkehrsflächen
• Belastungsklasse bis Bk 3,2 nach RStO
• Nutzungskategorie bis N3 nach ZTV Wegebau
• gering wasserdurchlässig: wasserundurchlässig ohne Abdichtung
• für Alt- und Neupflaster verwendbar
• ab 10 mm Fugenbreite

KFM 300 Juralith 1Die genauen technischen Daten zum JURALITH KFM 300 Pflasterfugenmörtel – gering wasserdurchlässig – entnehmen Sie bitte dem PDF-Datenblatt. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt auf!

 

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