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Ihr Natursteinhandel im Ruhrgebiet

  • Verlegung

Bettungsmörtel – Haftschlämme – Fugenmörtel

Beim Verlegen von Pflaster und Platten aus Naturstein, Keramik und Beton im Außenbereich gibt der Fugenmörtel dem Belag Stabilität. Doch nicht nur das: Mörtel, der eine feste Fuge bildet, schützt im Garten Wege und Terrassen vor einem Durchwachsen des Unkrauts. Hier unterscheidet man nicht nur zwischen elastischem und starrem Fugenmörtel, sondern auch zwischen wasserdurchlässigem und wasserundurchlässigem. Welcher Fugenmörtel der richtige ist, hängt dabei von der Art des Unterbaus ab.

Neben dem Fugenmörtel werden weitere Mörtel als Untergrund oder zur Untergrundbearbeitung verwendet, um einen festen Belag zu erhalten. Als Untergrund für den Belag dient dabei vorzugsweise ein Bettungsmörtel, auf dem Natursteinplatten oder Pflastersteine ruhen. Eine besondere Variante ist hier der sogenannte Drainagemörtel, der für einen wasserdurchlässigen Unterbau benötigt wird. Zudem kann ein solider drainagefähiger Untergrund auch mit einem sogenannten Bettungs-Compound hergestellt werden. Mit diesem wird zum Beispiel der Füllstoff Splitt vermischt und beides auf der Fläche verteilt, die für den Belag vorgesehen ist.

Eine Haftungsbrücke zwischen dem Mörtelbett und den Platten oder Pflastersteinen bildet die Pflasterkontaktschlämme. Sie sollte unbedingt verwendet werden, denn eine Haftungsbrücke ist unabdingbar für die notwendige Stabilität sämtlicher Platten in fester Verlegung.

Da die unterschiedlichen Mörtel im Außenbereich der Witterung ausgesetzt sind, ist es wichtig, dass diese Produkte mit ihren Eigenschaften für Platten- und Pflasterbeläge geeignet und zugleich beständig gegen Witterungseinflüsse sind. Der Natursteinpark Ruhr bietet in seinem umfangreichen Sortiment die Produkte führender Hersteller an, die sich in langjähriger Praxis bewähren konnten.

Wasserundurchlässiges Fugenmaterial für schöne Wege

Wasserundurchlässig

Kunst- und Naturstein verfugen mit hochwertigem Fugenmaterial

Wasserdurchlässiges Fugenmaterial

Wasserdurchlässig

Wasserdurchlässiges Fugenmaterial, für Polygonalplatten, Keramik und Pflastersteine.

Bettungsmörtel für wasserdurchlässige Flächen

Bettungsmörtel

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Kontaktschlämme für Terrassenplatten

Kontaktschlämme

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Stelzlager für den Außenbereich

Höhenverstellbare Stelzlager

Höhenverstellbare Stelzlager für die Verlegung von Bodenbelägen aus Holz, Keramik, Naturstein oder Betonplatten im Außenbereich.

Belastung des Fugenmaterials

Gerade bei größeren Belastungen ist die Wahl des richtigen Fugenmaterials wichtig, denn je höher die Belastung des Belags, umso stärker wird auch die Fuge belastet. Allzu starre Fugenmörtel könnten brechen, wenn der Unterbau nicht ausreichend biegesteif ist. Grundsätzlich ist ein Zementfugenmörtel eine gute Wahl bei höheren Belastungen, vorausgesetzt der Belag schwingt nicht.

Die Belastbarkeit des Fugenmaterials ist abhängig vom Einsatzort und dem Unterbau. Während ein gepflasterter Gartenweg in der Regel nicht stärker als durch Fußgänger belastet werden dürfte, können bei einer Garagenzufahrt oder Hofauffahrt schon einmal Belastungen von etlichen Tonnen auftreten.

Es sollte daher vor einer Verfugung geklärt sein, welche Belastungen und Spannungen durch das Fugenmaterial aufgenommen werden müssen, damit hier die richtige Auswahl getroffen werden kann.

Anforderungen an das Fugenmaterial

  • Belastbarkeit der Fugen
  • Wasserdurchlässigkeit oder -undurchlässigkeit
  • Fugenbreite und Fugentiefe
  • Untergrundbeschaffenheit
  • Haltbarkeit des Materials
  • Gebundene oder ungebundene Bauweise
  • Unkrauthemmend und pflegeleicht
  • Keine Einnistung von Ameisen

Fugentiefen

Die Tiefe einer Fuge ist abhängig von der Stärke des jeweiligen Bodenbelags, sowie der Nutzung/Belastung der Fläche.

Bei der Verfugung dünner Keramikplatten im Außenbereich mit 20 oder 30 mm Stärke kann die empfohlene Fugentiefe nicht ohne Weiteres erreicht werden.

Die Keramikplatten sollten daher mit Haftschlämmen versehen und in Drainagemörtel gebettet werden, um eine optimale Fixierung der Platten zu erreichen.

Bei der Verfugung von Polygonalplatten aus Naturstein sind auf Grund der ungleichmäßigen Beschaffenheit der Platten gleichmäßige Fugen nicht möglich. Hier sollte daher eine Fugenbreite angestrebt werden, die der Fugentiefe entspricht. Beim Verfugen von Polygonalplatten sollten daher die Fugen so breit wie tief sein.

Selbstverständlich muss der gesamte Aufbau einer Pflasterung oder Plattenverlegung auf die tatsächlich zu erwartenden Belastungen ausgelegt sein. Die Verfugung eines Belags kann zwar Belastungen aufnehmen, aber das Fugenmaterial allein kann starke Bewegungen nicht kompensieren. Deshalb ist bei höherer Belastung ein Belag in gebundener Bauweise zum Beispiel mit drainfähigem Verlegemörtel auszuführen.

Der Natursteinpark Ruhr in Gelsenkirchen hat eine große Auswahl hochwertigen Fugenmaterials im Angebot, das exakt auf die jeweiligen Anforderungen vor Ort abgestimmt werden kann.

 

Ein- und zwei-komponentige Fugenmörtel

Wird bei gebundener Bauweise ein Fugenmörtel auf Epoxidharzbasis bevorzugt, muss zunächst abgeklärt werden, welche Belastungen des Belags zu erwarten sind. Davon hängt ab, ob mit einem 1- oder 2-Komponenten-Fugenmörtel verfugt werden sollte. Die Unterschiede bestehen hier nicht nur in der Verarbeitungsweise, sondern auch in der Endfestigkeit.

Der 1-Komponenten-Fugenmörtel ist unkompliziert zu verarbeiten und eignet sich vor allem für Pflaster- und Plattenbeläge im Außenbereich mit Fußgängerverkehr.

Bei Belägen mit größeren Belastungen wie etwa durch Fahrzeuge wird für das Verfugen ein 2-Komponenten-Fugenmörtel gewählt, der sich durch eine hohe Endfestigkeit auszeichnet, die durch eine zusätzliche Härtekomponente erreicht wird. Vor dem Verfugen wird diese dem Fugenmörtel hinzugefügt.

Fugenmörtel auf Epoxidharzbasis unterscheiden sich nicht nur in der Belastbarkeit, sondern auch in der Körnung. Hier stehen feinkörnige und grobkörnige Pflasterfugenmörtel zur Verfügung. Feinkörnige Produkte werden für schmalere Fugen verwendet, während die grobkörnigen breite Fugen ausfüllen, die größeren Belastungen ausgesetzt sein können.

Die Aushärtung beim Pflasterfugenmörtel ist dabei abhängig von der Zusammensetzung. Sie liegt im Außenbereich bei normaler Witterung zwischen drei bis fünf Tagen, bis der Belag vollständig belastet werden kann.

Unter fünf Grad Celsius sollte man jedoch besser nicht verfugen. Für alle Produkte gilt, dass Fugenmörtel bei kühlen Temperaturen länger für das Aushärten benötigen als bei wärmeren.

Wasserundurchlässige und stabile Fugen

Im Gegensatz zum Fugenmörtel auf Epoxidharzbasis ist der Fugenmörtel auf Zementbasis wasserundurchlässig und wird gerne dann verwendet, wenn keine Feuchtigkeit in den Unterbau gelangen darf. Die Mörtelfuge auf Zementbasis ist sicher eine gute Wahl, wenn Wasserundurchlässigkeit auf einem festen Unterbau das Kriterium ist.

Zementfugen sind sehr stabil, frostbeständig und unempfindlich gegen Tausalz. Sie sind prinzipiell für Beläge in Garageneinfahrten und Hofauffahrten geeignet, wenn diese gebunden verlegt wurden. Dann stellen mittlere Verkehrsbelastungen für die Haltbarkeit des Fugenmaterials kein Problem dar.

Untergrund und Verlegeart

Am wichtigsten sind bei der Entscheidung für ein Fugenmaterial der Untergrund des Belags und die Art seiner Verlegung. Liegt der Belag lose im Splittbett, so handelt es sich um eine ungebundene Verlegung.

Hier können unterschiedliche Fugensande oder zum Beispiel Granit- oder Basaltmehl zum Ausfüllen der Fugen verwendet werden.

Vorteil dieser Verlegeart ist die Wasserdurchlässigkeit. Bei häufigeren oder stärken Regenfällen können diese Materialien jedoch ausgeschwemmt werden.

Besser wäre es daher, bei nur gering belasteten Flächen wie zum Beispiel Gartenwegen, mit wasserdurchlässigen kunstharzgebundenen Materialien zu verfugen, in Verbindung mit einer festen, also gebundenen Verlegung.

Bei einer gebundenen Verlegung von Platten und Pflaster liegt der Belag auf einer festen Tragschicht bzw. Bettung. Die gebundene Bauweise zeichnet sich durch eine höhere Belastbarkeit aus, und ist an Orten erforderlich, wo der Belag größeren Belastungen wie zum Beispiel durch Fahrzeuge ausgesetzt ist.

Die Belastbarkeit beruht auf der engen Bindung, die Pflaster und Fugenmörtel eingehen. Auch starke Regenfälle und Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger können dieser Verbindung kaum etwas anhaben. Als Fugenmaterial kommt hier in erster Linie ein Fugenmaterial auf Zementbasis infrage.

Bei der gebundenen, wasserundurchlässigen Verlegung werden Platten oder Pflaster in einem Mörtelbett verlegt und anschließend mit einem Zementmörtel verfugt.

Der Natursteinpark Ruhr führt ein umfangreiches Sortiment an Fugenmörtel- und Bettungsmörtelprodukten sowie Haftschlämmen. Haben Sie Fragen zu den einzelnen Produkten sowie deren Anwendungsbereichen? Unsere fachkundigen Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch in Gelsenkirchen.

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